Dentalwissen
Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Zahnmedizin: Von der Vorsorge über prothetische Versorgungsmöglichkeiten, digitale Diagnostik, dentoalveoläre und chirurgische Eingriffe bis hin zur Implantologie erfahren Sie Wissenswertes zur Zahnmedizin.
Behandlung & Zahngesundheit
Laserbehandlung
Moderne Dentallaser ermöglichen besonders schonende und präzise Behandlungen. Sie können dazu beitragen, Eingriffe angenehmer zu machen und Blutungen sowie die Belastung des Gewebes zu reduzieren.
Laser werden unter anderem eingesetzt bei:
- Entfernung von Karies
- Behandlung von Zahnfleischentzündungen
- Reinigung und Keimreduktion von Wurzelkanälen
- Vorbereitung von Zähnen für Füllungen
- Freilegung von Implantaten
- Versiegelung von Zähnen
Zahnextraktion
Bei einer Zahnextraktion wird ein Zahn vollständig entfernt. Das ist meist ein Routineeingriff, der unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.
Eine operative Zahnentfernung kann notwendig sein, wenn ein Zahn stark beschädigt, die Wurzel gebrochen, oder gekrümmt ist, oder der Zahn nur schwer zugänglich ist. Auch verlagerte oder teilweise im Zahnfleisch liegende Zähne, zum Beispiel Weisheitszähne, können operativ entfernt werden.
Bei komplizierten Eingriffen, der Entfernung mehrerer Zähne oder auf Wunsch kann die Behandlung auch unter Narkose erfolgen.
Schnarchschienen
Schnarchen wird mit zunehmendem Alter häufiger und kann die Schlafqualität beeinträchtigen. Auch Atemaussetzer und Schlafapnoe können dahinterstecken.
Vor einer Behandlung steht deshalb eine genaue Diagnose.
Eine einfache Behandlungsmöglichkeit ist eine Schnarchschiene. Sie hält den Unterkiefer während des Schlafens leicht nach vorne. Dadurch bleiben die Atemwege besser geöffnet und Schnarchen kann reduziert werden.
Wir unterstützen Sie bei Schnarchen, Atemaussetzern und Schlafapnoe.
Angstpatienten
Angst vor dem Zahnarzt ist weit verbreitet. Mit modernen Methoden der Schmerzausschaltung können heute auch längere und umfangreichere Behandlungen schonend und nahezu schmerzfrei durchgeführt werden.
Wir stimmen die Behandlung individuell auf Ihre Bedürfnisse ab und wählen gemeinsam mit Ihnen das passende Verfahren zur Schmerzausschaltung – von der örtlichen Betäubung bis hin zur Narkose.
So ermöglichen wir auch besonders sensiblen Patienten eine ruhige, entspannte und angstfreie Behandlung.
Karies
Karies entsteht durch Bakterien, die den Zahnschmelz angreifen und den Zahn nach und nach schädigen. Erste Anzeichen können helle Flecken auf den Zähnen sein, die sich später dunkel verfärben können.
Je früher Karies erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Im Anfangsstadium kann der Prozess oft noch gestoppt werden, ohne gesunde Zahnsubstanz zu entfernen.
Durch gezielte Maßnahmen wie Fluoridierung oder eine spezielle Kunststoffbehandlung kann die Karies frühzeitig gestoppt und der Zahn geschützt werden.
Wurzelbehandlung & Wurzelspitzenresektion
Wurzelbehandlung:
Eine Wurzelkanalbehandlung hat das Ziel, einen entzündeten Zahn zu erhalten. Dabei werden Bakterien und entzündetes Gewebe aus dem Inneren des Zahnes entfernt. Anschließend wird der Wurzelkanal gereinigt und dicht verschlossen.
Hat sich die Entzündung bereits bis zur Wurzelspitze ausgebreitet, kann auch der umliegende Knochen betroffen sein. Nach erfolgreicher Behandlung kann der Zahn meist wieder beschwerdefrei funktionieren.
Wurzelspitzenresektion:
Wenn eine Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war, kann eine Wurzelspitzenresektion den Zahn häufig noch retten. Dabei werden die entzündete Wurzelspitze und das erkrankte Gewebe entfernt. Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung.
Ziel: Den eigenen Zahn möglichst lange erhalten.
Schöne Zähne & Ästhetik
Vollkeramik
Zirkonoxid ist ein hochwertiges, metallfreies und gut verträgliches Material für Kronen, Brücken und andere Zahnversorgungen.
Dank seiner natürlichen Farbe und Lichtreflexion wirken Zirkonoxid-Restaurationen sehr natürlich und lassen sich optisch kaum von echten Zähnen unterscheiden.
Das Material ist besonders stabil und eignet sich auch für größere Versorgungen im Seitenzahnbereich. Damit verbindet Zirkonoxid Ästhetik, Funktion und Langlebigkeit.
Zahnfarb- und Zahnformabstimmung
Hochwertiger Zahnersatz soll natürlich aussehen, gut funktionieren und sich harmonisch in Ihr Gebiss einfügen.
Ein wichtiger Schritt dabei ist die individuelle Bestimmung der Zahnfarbe. Dabei wird die Farbe Ihrer natürlichen Zähne genau erfasst, damit Kronen, Brücken oder anderer Zahnersatz möglichst natürlich wirken.
Die Farbbestimmung erfolgt unter optimalen Lichtbedingungen, damit das Ergebnis möglichst präzise und natürlich ausfällt.
Füllungen
Bei kariösen Defekten oder abgesplitterten Schmelzpartien, können Kunststoffe / Komposite im Front- und Seitenzahnbereich für Füllungen eingesetzt werden. Diese Komposite sind Füllungsmaterialien, die vor allem eine preisliche Alternative zu Gold oder Keramik darstellen.
Es stehen verschiedene Füllungstherapien und Materialien zur Auswahl, die sich auch im Hinblick auf die Belastbarkeit und Haltbarkeit unterscheiden. Je nach Größe und Lage des Defektes werden die Materialien ausgewählt.
Bleaching
Verfärbungen können viele Ursachen haben: Tabak und Medikamente und Lebensmittel wie Kaffee, Tee oder Rotwein. Auch natürliche Alterserscheinungen lassen die Zahnfarbe dunkler werden. Mit dem so genannten "Bleaching", einem Verfahren zur schonenden Aufhellung der Zähne, wird das Lächeln wieder strahlend weiss.
Es wird ein peroxidhaltiges Gel aufgetragen, das einen Oxidationsprozess auslöst, dessen Sauerstoffreaktion die farbgebenden Moleküle im Zahn verändert. Bleaching eignet sich zur Behandlung einzelner Zähne oder auch der gesamten Zahnreihe. Sollten die Zähne nach einer gewissen Zeit wieder nachdunkeln, kann das Bleaching-Verfahren wiederholt werden.
Veneer
Veneers sind dünne Keramikschalen, die auf der Vorderseite der Zähne befestigt werden. Sie können Verfärbungen, kleine Beschädigungen, unregelmäßige Zahnformen oder leichte Fehlstellungen korrigieren.
Da Veneers sehr dünn und lichtdurchlässig sind, wirken sie besonders natürlich und ästhetisch. Gleichzeitig bleibt die natürliche Zahnsubstanz weitgehend erhalten, da der Zahn nur minimal vorbereitet werden muss.
Veneers eignen sich vor allem für kosmetische Korrekturen im Frontzahnbereich und sorgen für ein harmonisches, natürliches Lächeln.
Prothetik
Moderner Zahnersatz soll gut aussehen, natürlich wirken und zuverlässig funktionieren. Dabei stehen hochwertige und gut verträgliche Materialien im Mittelpunkt.
Mit modernen Verfahren wie der CAD/CAM-Technik können Kronen, Brücken und Prothesen besonders präzise hergestellt werden. Materialien wie Keramik und Zirkonoxid ermöglichen langlebige und natürlich aussehende Lösungen.
Unser Ziel ist es, möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu erhalten und beschädigte oder fehlende Zähne funktional und ästhetisch wiederherzustellen.
Zähne bei Kindern
Karies bei Kindern
Auch bei Kindern können sich durch Speisereste und Bakterien Zahnbelag bilden. Wird dieser nicht regelmäßig und gründlich entfernt, kann daraus Karies entstehen. Besonders zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke fördern die Bildung von Karies.
Milchzähne haben einen weicheren Zahnschmelz und sind daher besonders anfällig. Eine gute Mundhygiene und die richtige Zahnputztechnik sind deshalb von Anfang an wichtig.
Gesunde Milchzähne schützen auch die bleibenden Zähne und schaffen die Grundlage für eine langfristige Zahngesundheit.
Ab wann Zähne putzen?
Für gesunde Zähne – von Anfang an: Spätestens sobald der erste Zahn durchgebrochen ist, sollten mit dem Zähneputzen und der Zahnpflege begonnen werden. Schon vor dem Durchbruch der ersten Zähnchen kann der Kieferkamm regelmäßig und sanft mit einer weichen Kinderzahnbürste massiert werden.
Kleine Kinder sind schon sehr früh durch verschiedene Zuckerarten, die zu Karies führen können, gefährdet. Wenn früh und spielerisch mit der Zahnpflege begonnen wird, akzeptieren Kinder das Zähneputzen besser und gewöhnen sich von klein an an sorgfältige Mundhygiene.
Wer als Kind die richtige Zahnpflege lernt, hat eine große Chance, sich auch als Erwachsener an gesunden Zähnen zu erfreuen. Gepflegte Milchzähne sind die Voraussetzung für gesunde bleibende Zähne.
Milchzähne richtig putzen
Schon der erste Milchzahn sollte täglich gepflegt werden. Zweimal täglich empfiehlt sich eine weiche Kinderzahnbürste mit abgerundeten Borsten und eine altersgerechte fluoridhaltige Kinderzahnpasta. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und hilft, Karies vorzubeugen.
Wichtig ist auch die richtige Putztechnik. Die KAI-Methode lässt sich von Kindern leicht erlernen:
K – Kauflächen: Mit kurzen Hin- und Herbewegungen putzen.
A – Außenflächen: Mit kleinen Kreisbewegungen reinigen.
I – Innenflächen: Vom Zahnfleisch zum Zahn putzen.
Gerade bei kleinen Kindern sollten Eltern beim Zähneputzen unterstützen und das Ergebnis kontrollieren.
Narkosebehandlungen
Die Erfahrungen mit sensiblen oder ängstlichen Kindern haben gezeigt, dass in bestimmten Situationen gerade bei aufwändigen Sanierungen des Gebisses eine Narkose vorzuziehen ist, um der Zahnarztangst des Kindes zu begegnen.
Für die Kinder ist der sonst mit Angst verbundene Eingriff so nicht zu spüren und nicht zu erinnern. Modernste Narkosetechniken und perfekt ausgestattete Arbeitsplätze erlauben es dem Zahnarzt gemeinsam mit einem Anästhesisten Narkosen exakt auf den Eingriff abzustimmen.
Zahnersatz & Implantate
Vorraussetzungen für Implantate
Im Prinzip können Zahnimplantate fast in jedem Alter eingesetzt werden. Ausnahmen sind Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase. Für eine Implantatbehandlung muss das Wachstum abgeschlossen sein. Nach "oben" besteht keine Altersgrenze.
Grundlegende Voraussetzungen für die Implantation sind neben normaler Wundheilungskapazität und allgemeiner Gesundheit ein nach Qualität und Volumen ausreichendes Knochenangebot. Der Kieferknochen muss im entsprechenden Kieferabschnitt über eine ausreichende Höhe, Breite und Dichte verfügen, um das Implantat sicher im Kiefer zu befestigen. Reicht das Knochenvolumen für das Setzen eines Implantates nicht aus, kann die Neuanlage von Knochen angeregt bzw. mit entnommenem Eigenknochen das Defizit ausgeglichen werden.
Die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Implantatbehandlung:
- Abgeschlossenes Kieferwachstum
- Ausreichende Knochensubstanz
- Gute Knochenqualität
- Keine größeren gesundheitlichen Einschränkungen
- Normale Wundheilungskapazität
Knochenaufbau Eigenknochen
Zu schmale, flache Kiefer (Kieferkämme) oder atrophierte Kieferbereiche können durch entnommenen Eigenkochen aufgebaut werden. Der gewonnene Knochen wird mit speziellen Schrauben fixiert und muss in der Regel mehrere Monate einheilen. In dieser Zeit wird der neue Kochen mit einer Membran bedeckt, damit sich eine stabile Knochensubstanz bilden kann. Erst danach werden die Implantate gesetzt. Implantat KnochengewebeBei großem Knochendefizit erfolgt der Knochenaufbau durch Entnahme von körpereigenem Gewebe. Kleinere Knochenblöcke können vom Unterkiefer-, Kinn- oder Weisheitszahnbereich entnommen und direkt platziert werden.
Zahnfleischerkrankungen
Die meisten Zahnfleischerkrankungen (Parodontale Erkrankungen) und deren Folgen lassen sich mit einer frühzeitigeren Therapie, gründlicher Mundhygiene, Motivation des Patienten zur Mitarbeit und einer langfristigen Betreuung durch das zahnärztliche Team verhindern. Eine parodontale Erkrankung kann Auswirkung auf den gesamten Körper haben. ParodontalerkrankungDie entzündlichen Stoffe, die sich bei einer Parodontitis in den vertieften Zahnfleischtaschen sammeln, können durch die Blutbahn in andere Bereiche des Körpers transportiert werden und weitere Erkrankungen auslösen. So kann eine Parodontitis die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Mittlerweile belegen zahlreiche Studien die eindeutige Korrelation zwischen schlechter Mundgesundheit und Herzinfarkt beziehungsweise Schlaganfall. Aktuelle Veröffentlichungen weisen bei Patienten mit chronischen Entzündungsprozessen an den Zähnen ein bis zu 25% erhöhtes Risiko für eine koronare Herzerkrankung. Auch die Zusammenhänge zwischen Parodontitis und rheumatoider Arthritis sind wissenschaftlich untersucht und belegt worden. Eine Parodontitis begünstigt deutlich das Risiko von Rheuma und Arthritis. Die diabetische Parodontitis und ihre oralen Entzündungsprozesse führen neben den Symptomen im Mundraum auch zu systemischen Folgen, die den Verlauf der Grundkrankheit beeinflussen. Umso wichtiger ist, eine parodontale Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. Früherkennung hilft dem ganzen Körper.
Was ist Parodontitis?
Die Parodontitis, oft medizinisch nicht korrekt auch Parodontose genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Im Gegensatz dazu ist die Parodontose nicht entzündlich. Eine Parodontitis kann unabhängig vom Alter, an nur einem oder an mehreren Zähnen gleichzeitig, unterschiedlich schnell und in verschiedenen Schweregraden auftreten.
Ursache für eine Parodontitis sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Werden diese bakteriellen Beläge (Plaque) nicht durch gründliche Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt, bilden sie einen harten, höckerigen Belag (Zahnstein).
Kommen weitere Faktoren, wie z. B. Stress, Rauchen oder eine andere Erkrankung hinzu, kann es zu einer akuten Entzündungsreaktion kommen. Das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und neigt zur Blutung.
Das Problem: durch die Entzündung ist die Mundhygiene schmerzhaft und wird unter Umständen weiter vernachlässigt, wodurch sich weitere Bakterien ansammeln und weiter am Zahn entlang in die Tiefe wandern. Einmal in den Taschen, ist es mit herkömmlichen Reinigungsmethoden nicht mehr möglich diese zu entfernen und die Entzündung schreitet voran. Im Verlauf der Erkrankung bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen, eine Brutstätte für weitere Bakterien. Das Immunsystem versucht, diese Bakterien zu beiseitigen. Hierbei kommt es zu verschiedenen Reaktionen, unter anderem werden Stoffe (Enzyme) gebildet, die die krankmachenden Bakterien eliminieren sollen. Diese Enzyme beseitigen jedoch nicht nur die schädlichen Bakterien, sondern zerstören auch den Zahnhalteapparat. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zum Abbau des Kieferknochens und letztlich zum Zahnverlust kommen. Ohne intakten Zahnhalteapparat hat der Zahn in der Zahntasche (Alveole) keinen Halt mehr, er beginnt sich zu lockern und kann möglicherweise verloren gehen.
Zahnbelag
Zahnbelag, auch bekannt als Plaque oder im aktuellen zahnärztlichen Sprachgebrauch als Biofilm, besteht aus Bakterien und deren Stoffwechselprodukten, Nahrungsresten und Bestandteilen des Speichels. Er ist zäh, haftet fest an den Zähnen an und bietet Bakterien und Keimen einen idealen Platz. Die Plaque wächst, breitet sich aus und schädigt den Zahnschmelz schon nach zwei Tagen. Der zunächst weiche Belag entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer harten Schicht, die mit der Zahnbürste nicht mehr zu entfernen ist: seiner Die raue Oberfläche des Zahnsteins ist die ideale Basis für die Anlagerung weiterer Bakterien.
Unter normalen Bedingungen besteht in der gesunden Mundhöhle ein komplexes Gleichgewicht zwischen den Bakterien auf der Schleimhaut und auf den Zahnoberflächen. Allerdings kann es durch unterschiedliche Faktoren zu starken Verschiebungen dieses Gleichgewichts kommen. Dann können sich krankheitserregende Keime vermehren und ihre schädigende Wirkung entfalten.
Vorsorge & Prophylaxe
Zahnreinigung
Eine gründliche Reinigung der Zähne kann Karies und Parodontitis verringern, in vielen Fällen sogar vermeiden. In den Rahmen einer Professionellen Zahnreinigung PZR fallen die professionelle Zahnreinigung, Kariesprophylaxe und Begleitbehandlungen in der Parodontaltherapie.
Besonderen Wert legen wird auf die Betreuung von Patienten mit Implantaten gelegt. Für diese wurde ein spezielles Implantatprophylaxe-Programm entwickelt.
Professionelle Zahnreinigung für saubere Zähne
Am Anfang der professionellen Zahnreinigung stehen eine gründliche Untersuchung Ihres Gebisses, eine systematische Befunderhebung und Diagnostik und ein aufklärendes Gespräch mit Tipps zur korrekten Zahnpflege.
Danach werden die Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen entfernt. Weil Bakterien sich primär an rauen und rissigen Stellen festsetzen, folgt als nächster Schritt ein Politurvorgang, bei dem die Zähne geglättet werden.
Am Schluss der Behandlung werden die gereinigten Zähne mit einem Fluorid-Lack überzogen. Das schützt die Zahnoberflächen vor den Säureattacken der Mundbakterien.
Zungenreinigung
Die Säuberung der Zunge kann den Schutz vor Karies erhöhen. Regelmäßige Zungenreinigung soll das individuelle Kariesrisiko reduzieren und die Neubildung von Zahnbelägen verhindern. Unangenehm riechender Atem entsteht zu 90 Prozent durch Beläge auf der Zunge und von Bakterien in Zwischenräumen und Zahnfleischtaschen. In den hinteren Vertiefungen der Zunge können durch Zersetzungsprozesse unangenehme Gerüche entstehen.
Zungenreinigung gegen schlechten Atem: Es soll möglichst ein Großteil der Zungenoberfläche mit einem speziellen Zungenreiniger oder der Zahnbürste gesäubert werden.
Häufig ist dabei bakterieller Zungenbelag die Ursache. Die unangenehmen Gerüche haben ihren Ursprung direkt im Mundraum. Bakterien können die Zunge leicht besiedeln und somit zu schlechtem Atem führen. Die Bakterien zersetzen Proteine und setzen damit schwefelhaltige Gase frei. Belag auf der Zunge stört oft den Geschmackssinn. Die Reinigung der Zunge verspricht frischeren Atem und eine höhere Empfindlichkeit der über die Zunge verteilten Geschmacksrezeptoren.
Pulver-Wasser-Strahlgerät
Mit dem Pulver-Wasser-Strahlgerät werden per Wasser-Luft-Gemisch, dem ein Reinigungspulver (Calciumcarbonat, Natriumbikarbonat oder Glyzin-Pulver) zugesetzt wird, Verfärbungen und Pigmentbeläge von den Zahnoberflächen entfernt.
Zahnbeläge können durch Rauchen, Rotwein-, Tee- oder Kaffe-Genuss verursacht werden.
Reinigung mit dem Pulver-Wasser-Strahlgerät: Der Druck des Wasserstrahls in Kombination mit den Reinigungspulvern entfernt diese Verfärbungen und reinigt die Zahnoberflächen sowie schwer zugängliche Stellen wie Zahnzwischenräume.